Familienmediation

 

Integrative Gestalttherapie

 

Familienmediation

 

Mag. Oliver Tekautz-Gärber

 

„Widerspruch ist wahre Freundschaft.”

William Blake

 

 

Was ist Mediation?

 

Der Begriff „Mediation" kommt aus dem Englischen und bedeutet „Vermittlung".

 

Mediation ist ein freiwilliges, außergerichtliches Konfliktregelungsverfahren, stellt eine Alternative zum herkömmlichen Rechtsstreit dar und ist überall dort anwendbar, wo die Konfliktparteien bzw. die beteiligten Personen damit einverstanden sind, mit Hilfe eines qualifizierten Dritten (dem/der MediatorIn), ein für alle Beteiligten annehmbares und befriedigendes Ergebnis eigenständig und selbstverantwortlich zu erarbeiten. Das Mediationsverfahren ist im Vergleich zum Gerichtsverfahren zeitsparender und kostengünstiger. Voraussetzung und unverzichtbar für eine erfolgreiche Mediation ist die Freiwilligkeit aller Beteiligten.

 

Geschichte, Verbreitung und Anwendungsfelder:

 

Mediation wurde in den USA gegen Ende der vierziger Jahre als Vermittlungsmethode bei Arbeitskämpfen neu entdeckt und erfolgreich eingesetzt. In den 60er und 70er Jahren wurde das Mediationsverfahren weiterentwickelt und hat sich inzwischen, von den USA ausgehend, weltweit verbreitet und wird in vielen Anwendungsbereichen als außergerichtliches Konfliktregelungsverfahren erfolgreich eingesetzt, wie z.B. im Bereich der Wirtschaft, der Raumplanung, in der Schule; in Vereinen, Parteien und Institutionen; bei Wirtschaftsstreitigkeiten und Umweltangelegenheiten - aber auch in den klassischen Bereichen wie der Familienmediation, der Trennungs- und Scheidungsmediation.

 

Welche Chancen bietet Mediation?

 

Mediation bietet die Möglichkeit, Konflikte in einem außergerichtlichen Verfahren zu bearbeiten. Mit Unterstützung eines oder mehrerer Mediator/MediatorInnen versuchen alle am Konflikt Beteiligten, gemeinsam, ohne Zwang und eigenverantwortlich, eine durch Konsens akzeptierte Konfliktlösung zu erarbeiten. Es werden - im Vergleich zum gerichtlichen Verfahren - nicht nur rein rechtliche Aspekte beachtet, vielmehr stehen die Interessen der Beteiligten im Vordergrund und nicht die Positionen, rechtliche Aspekte oder Macht. Das außergerichtliche Mediationsverfahren kann jedoch nicht im „rechtsfreien" Raum und nicht ganz unabhängig vom juristischen System geschehen (Gesetzlichkeitskontrolle).

 

 

Co-Mediation mit Fördermöglichkeit:

 

In Österreich ist das Modell der interdisziplinären Co-Mediation in Scheidungs- und Trennungsangelegenheiten entsprechend der Richtlinie des Bundesministerium für Familie und Jugend GZ 425000/5-V/2/04 seit mehr als einem Jahrzehnt fest etabliert:

 

Ein Co-MediatorInnenteam besteht aus eine/m/r juristischem und einem psychosozialen MediatorIn. Dieses Modell gewährleistet in besonderem Ausmaß die Beachtung der rechtlichen und der psychosozialen Aspekte der Parteien.

 

Aufgrund der finanziellen Fördermöglichkeit durch das Bundesministerium für Familien und Jugend können KlientInnen die Erstattung von Kostenersätzen beantragen und zwar abhängig von der Höhe des Familieneinkommens und der Anzahl unterhaltspflichtiger Kinder. Die Abwicklung der Förderung übernehmen die MediatorInnen bzw. der VFM.

 

Zur weiteren Orientierung finden Sie auch unter www.bmfj.gv.at/familie/trennung-scheidung/mediation.html nähere Informationen der Bundesministerin für Frauen, Familie und Jugend.

 

 

 

Gerne informieren wir Sie auch im Rahmen eines kostenlosen Erstgespräches.

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